Welpensterben

Wir wurden als Welpen geimpft und bleiben gesund!

Was versteht man unter „Welpensterben" (Herpesinfektion)?

 

Das Herpesvirus des Hundes wurde erstmals Mitte der 60er Jahre im Zusammenhang mit schweren Erkrankungen von neugeborenen Welpen in den USA entdeckt.

 

Inzwischen wissen wir, dass dieses heimtückische Virus weltweit vorkommt.

 

Von großer Bedeutung ist das Herpesvirus v. a. in Hundezuchten, wo es zu erheblichen Verlusten unter neugeborenen Welpen führt. Deshalb wird diese Erkrankung auch als „infektiöses Welpensterben" bezeichnet. Vor allem die schwachen, unter zwei bis drei Wochen alten Welpen sind besonders gefährdet. Für sie endet die Infektion mit dem Herpesvirus häufig tödlich.

 

Die Welpen infizieren sich während der Geburt durch das Muttertier. Erkrankte Welpen sterben oft wenige Tage nach Auftreten erster Symptome. Zu Beginn zeigen die Welpen gelblich-grünen Durchfall oder Erbrechen, wobei die Tiere noch munter erscheinen. Kurze Zeit später verweigern sie jedoch das Saugen, wimmern kläglich und strampeln mit den Beinen.

 

Die geschwächten Welpen verlieren rasch an Gewicht, eventuell kann es zusätzlich noch zu Blutungen in der Haut und den Schleimhäuten kommen. Für die kleinen, schwachen Welpen gibt es kaum eine Rettung. Sie sterben innerhalb von Tagen jämmerlich.

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Quelle: MERIAL-Broschüre "Ihrem Hund zuliebe - Schutzimpfungen gegen ansteckende Krankheiten" / Bild: LAWICKI

 

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